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henriette und der herr kater


henriette und der herr kater befanden sich in einer vertrackten situation.

was sollten sie tun? der milchreis würde anbrennen, die außerirdischen würden landen und im übrigen würde die welt sich drehen und nicht mehr so sein, wie gestern noch.

henriette und der herr kater waren verzweifelt. denn wie konnten sie die welt vor den außerirdischen und dem sichumdrehen bewahren, wenn dann doch der milchreis anbrennen würde, und sie kein mittagessen hätten, das ihnen die kräfte gäbe, eben diese alltäglichen geschäfte zu verrichten?

henriette und der herr kater waren empört! denn das landen der außerirdischen geschah normalerweise zu einem vereinbarten zeitpunkt, der ein vernünftiges, geruhsames mittagsmahl und die darauffolgende errettung zu ermöglichen. gut zu kauen war wichtig, und auch der mittagsschlaf vor den nachmittäglichen unternehmungen hatte bedeutung! henriette und der herr kater sahen ein, daß die dinge ihren lauf nehmen mußten, und beschlossen, an diesem tag, der ihr letzter sein sollte, und auch der letzte dieser erde (das störrische ding, was mußte es sich auch drehen!), sich noch einmal umzudrehen in bett und katerkörbchen, den milchreis anbrennen und den dingen ihren lauf zu lassen.

KRAWUMMMMM!!!

die außerirdischen waren gelandet und hatten den lauf der dinge in ihre mehrzahligen gliedmaßen genommen.

henriette und der herr kater schliefen ruhig weiter in ihren einmachgläsern auf dem weg nach alpha centauri und drüber hinaus. die welt aber begann sich wie verrückt zu drehen und tut es bis auf den heutigen tag.